Deutsche Einheitsfeier - Welterbe-Triple-Konzert

.... und anschließend: ein Solo-Konzert
Aziza Eskender » Qırım proteası «
Vom Klang der Krim | Musik-Performance
4. 10.2026 | 18:00 Uhr | vhs im Bamberger
Friedel Bamberger - Saal, Erdgeschoss
Aziza Eskender ist eine krimtatarisch-ukrainische Trip-Hop-Musikerin, Songwriterin und multidisziplinäre Künstlerin. Durch Musik, Symbole, Tanz und Malerei erkundet sie ihren eigenen Weg und den ihres Volkes – eine Reise durch die Dunkelheit der spirituellen und physischen Unterdrückung ihrer Heimat, Sprache und Identität hin zu einer Befreiung, die neue Ideen und eine neue Geschichte für die indigenen Völker der Ukraine hervorbringen soll; Völker, die Gerechtigkeit finden müssen, um ihre Nation zu bewahren und durch diese Gerechtigkeit Handlungsfähigkeit zu erlangen.
Der Titelsong „Ohne Freiheit“ unseres Konzertes stammt aus der Feder eines deutsch-jüdischen Arztes, Dichters und Medizinwissenschaftlers, Zeitgenosse von J.W. v. Goethe im Vormärz: Andreas Jeitteles, der aus Überzeugung und parteiunabhängig in die Paulskirchenversammlung gewählt wurde.
„Die Grenzgänger“ haben dieses alte Volkslied, dessen Freiheitsbotschaft aus der Zeit der 1848er Revolution schon Kinder verstehen, ausgegraben und spielen es seit einigen Jahren zum Ende ihrer Konzerte. Gemeinsam mit demChor „Gloria UA“ (Ukraine/Bremen), den "Solidarity Messengers" der Sängerin Katarzyna Rogalska und dem Akkordeonisten Cezary Paciorek (aus Danzig) haben sie eine dreisprachige Version von „Ohne Freiheit kann ich nicht sein“ eingespielt.

Unterstützende Spenden gehen bitte an: Stiftung Solidarität Ukraine, Stichwort: „Solidarität mit ODESA“ (Spendenkonto | Sparkasse Bremen, IBAN: DE71 2905 0101 0083 3841 31, BIC: SBREDE22XXX)
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gemeinsam präsentiert von Förderverein und vhs



Aziza Eskender - Odesa
Aziza Ibrahimova ist eine multidisziplinäre krimtatarische Künstlerin, deren Werk originäre Musik, Performance-Kunst, Theater, Lyrik und bildende Kunst miteinander verbindet. Ihre Mitwirkung trägt zur Repräsentation der zeitgenössischen ukrainischen Kultur und der indigenen krimtatarischen Identität im europäischen Kulturraum bei. Ihre Performances thematisieren Dekolonisierung, kulturelles Gedächtnis, Freiheit und Widerstand – Themen, die für den aktuellen internationalen Kulturdiskurs von hoher Relevanz sind.

